3. Forum #FOMPreneurs – Im Zeichen der Zahlen: Finanzierung eines Start-ups

aus dem Newsroom der FOM Hochschule

Wie viel Umsatz muss ich machen, damit mein Start-up läuft? Wie punkte ich mit meinem Businessplan bei der Kreditverhandlung? Und habe ich Chancen auf eine Gründungsförderung oder ein Stipendium? Die dritte Veranstaltung der Reihe #FOMPreneurs, Mitte November an der Hamburger FOM Hochschule, war ganz auf das Thema Finanzierung fokussiert.

Die Organisatoren gingen mit der Themenwahl auf das Feedback zu den ersten Foren ein, bei dem mehr Input zur Finanzierung eines Start-ups gewünscht wurde. Mit rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter vor allem FOM Studierende, blieb im Hörsaal kaum ein Stuhl frei. Konzentrierte Arbeitsatmosphäre herrschte in den Workshops zu den Themen „Abschätzung der Budgetierung“, „Finanzierungsquellen: Wo? Wann? Wie?“ und „Wie erstelle ich eine fundierte Liquiditätsvorschau?“

Wie konkret sich einige Zuhörer bereits mit Finanzierungsfragen beschäftigen, wurde durch Fragen an die Referenten, etwa zum Franchising, zur Förderfähigkeit bei nebenberuflicher Gründung und zu Fördermitteln für einzelne Branchen deutlich. Rede und Antwort standen die FOM Professoren Dr. Björn Raupach und Dr. Hartmut Meyer sowie Alois Krtil von der Innovations Kontakt Stelle Hamburg, die wieder Kooperationspartner des #FOMPreneurs Forum war.

(v.l.) Götz Schmidt zur Nedden, Florian Hermsdorf, Alois Krtil, Jan Schnedler bei der Posiumsdiskussion
(v.l.) Götz Schmidt zur Nedden, Florian Hermsdorf, Alois Krtil, Jan Schnedler bei der Podiumsdiskussion
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion – moderiert von Alois Krtil – erfuhren die Teilnehmenden, wie Start-ups von Kooperationen profitieren können. Fünf Gründer und Start-up-Förderer gaben Einblicke in ihre Erfahrungen, darunter Götz Schmidt zur Nedden (CARPETLIGHT GmbH), der hell leuchtende, leichte Stoffe für den Einsatz in diversen Industriezweigen entwickelt und viele Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen gesammelt hat. Oder Stefanie Langner, Gründerin von Leankoala, die mit ihrer Technologie einfache und kostengünstige Webseitentests anbietet. Für eine begrenzte Zahl von Hamburger Start-ups macht sie das Testing sogar kostenfrei. Eine Kooperation, von der auch Leankoala profitiert: Die praktischen Test-Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung des eigenen Produktes.

Eine andere Perspektive auf das Thema Kooperation brachten Florian Hermsdorf, Head of Innovation Management der Otto Group, und Jan Fischer von der LiquidLabs GmbH mit: Sie beschrieben, mit welchen Strategien Konzerne auf Start-ups setzen, um durch Neuentwicklungen das eigene Geschäft zu optimieren. Worauf Gründer bei einer Kooperation achten sollten, etwa um die Rechte an ihren Produkten zu behalten, erläuterte Rechtsanwalt Jan Schnedler (grenius Rechtsanwälte).

Organisiert hatten die Veranstaltung erneut die Hamburger FOM Professorin Dr. Magdalène Lévy-Tödter vom KCE KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand an der FOM Hochschule sowie Annett Bergk und Paula Slomian (beide: EINFACHkommunikation). Für 2018 ist bereits das nächste #FOMPreneurs geplant – und es gibt noch ein weiteres Ziel, so Prof. Lévy-Tödter: „Wir wollen FOM Gründer in einem neuen Start-up-Netzwerk zusammenbringen.“

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