And the Oscar goes to …

Ich bin nominiert! Wie aufregend!
Jette von Halbe Sachen hat mich für den Liebster Award nominiert.
Ich bin nominiert! Wie aufregend!

… Äh. Wofür?!

Jette selbst beschreibt in ihrem Blogbeitrag zur Nominierung, dass es sich bei dem Liebster Award um eine Art Wanderpokal handelt. Ein Blog-Kettenbrief, wenn man so will. Ich als Riesenfan von Kettenbriefen höflicher Blogger, beantworte ihre Fragen natürlich gern.


1. Fangen wir mit etwas Einfachem an: Hast Du Vorsätze fürs neue Jahr und magst Du uns einen davon verraten? Wenn Du keine hast – warum nicht?

Ich habe mir in diesem Jahr tatsächlich nichts vorgenommen. Und das hat noch nicht einmal einen Grund. Vielleicht kann ich mich darauf berufen, dass 2016 plötzlich und unerwartet einfach schon da war. Für meine Kunden habe ich dieses Spontan-Szenario bestens vorbereitet, für mich selbst war es irgendwie nicht relevant.

2. Welchen Food-Klischee-Satz hast du zuletzt genutzt und war es dir peinlich?

“Ach, der Körper weiß schon, was er will.” Es ist ein sehr schöner und flexibel einsetzbarer Satz, auf den ich gern zurückgreife, wenn ich eigentlich überhaupt nicht über Essen und Essgewohnheiten sprechen möchte. ich begleite ihn mit einem Lächeln und einem Schulterzucken. Das funktioniert meistens als Überleitung zu einem anderen Thema.

3. Welches ist Dein Lieblings-Morgen-Ritual?

Nach dem ersten Kaffee freue ich mich immer am meisten, wenn ich Zeit habe, noch vor dem Verlassen des Hauses den ersten Blog-Beitrag vorzubereiten. Schon zu Studienzeiten habe ich am liebsten ganz früh morgens am Laptop gesessen und die ersten Häkchen an meine ToDo-Liste gemacht. Ich mag Häkchen.

4. Welches ist/war dein Lieblings-Kinder-Buch?

Zählt Harry Potter noch als Kinder-Buch? Wenn ja, dann gern das. Ich habe den ersten Band von meiner Oma geschenkt bekommen und mittlerweile drei vollständige Heptalogien in Deutsch, Englisch und Französisch und den ersten Band in Spanisch im Bücherregal stehen. Ich lese sie immer wieder. Nicht in einer bestimmten Reihenfolge. Es hat eher mit der Wetterlage zu tun, welches Buch ich mir schnappe …

5. Inspiriert und ausgeliehen von Mama arbeitet mama-arbeitet.de: Welches unnütze Talent hast du?

Ich bin Meisterin im nicht-digitalen Fotobuch-Gestalten.

6. Nutzt Du irgendwelche „Tools“ zum Bloggen oder für Social Media, wenn ja – welche?

Grundsätzlich bin ich gern auf den eigentlichen Plattformen unterwegs und nutze eher selten externe Management-Tools – zumal sich die einzelnen Websites und die zugehörigen Apps mittlerweile auch recht einfach und schnell terminieren und verknüpfen lassen.

7. Wenn Dein Blog ein Tier wäre – welches und warum?

Wenn ich so darüber nachdenke, sehe ich eine Schildkröte vor mir, die – selbstverständlich mit Brille auf der Nase – im Schaukelstuhl sitzt und liest. Neben ihr auf dem Beistelltisch und in guter Reichweite liegt ihr Smartphone.

8. Gehören Schreiben, Social Media und Co. auch zu deinem beruflichen Alltag? Falls ja – warum musst Du das noch nach Feierabend haben?

Kommunikation ist es einfach. Kommunikation ist das, was ich machen will. Und dass ich damit noch Geld verdienen kann, ist ein Riesending.

9. Was verwundert Euch am Verhalten von (jungen) Eltern am meisten?

Ich habe den Eindruck, dass alle plötzlich Experten sind. Und das in die Welt hinausposaunen müssen. Und dabei geht es nicht nur um Familie und Kinder im Speziellen, sondern die ganze Welt hat sich mit dem Nachwuchs verändert. Politik ist ein Thema. Ernährung ist ein Thema. Alle Themen sind ein Thema. Ich vermute, dass die Familiengründung wie eine Art Erleuchtung ist, die man einfach nicht für sich behalten kann … Nichts. Junge Eltern sind toll.

10. Wie motivierst Du Dich zum Schreiben und Posten wenn es Dir mal nicht so leicht fällt?

Der Witz ist ja, dass mich keiner zwingt. Und wenn der Newsletter in einer Woche ausfällt, dann ist das so. Wenn es das aktuelle Buch nicht wert ist, rezensiert zu werden, dann ist das so. Aber im Grunde genommen hat die Kommunikationsbranche immer etwas zu erzählen. Und dazu müssen es auch nicht immer Worte sein.

11. Wo soll Dein Blog Ende 2016 stehen?

Ich betrachte meinen Blog als laufenden Prozess. Das ist ein bisschen wie mit den Vorsätzen für das neue Jahr. So sehr lange im Voraus plane ich nicht, was aber auch nicht schlimm ist. Die besten Ideen kommen im Frühling. Ein paar auch im Sommer. Und einige im Herbst oder Winter. Dann werden sie angegangen.


Und meine Wanderpokal-Oscar-Nominierung goes to:


Meine Fragen an euch:

  1. Lass mal was mit Blogs machen! Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, euren Blog still zu legen?
  2. Welche Geschichte steckt hinter dem Namen eures Blogs?
  3. Welche sozialen Netzwerke sind derzeit eure Top 3?
  4. Wie kann man euch dazu bringen, den Laptop auszuschalten?
  5. Was stand in eurem letzten Glückskeks?
  6. Welches war das letzte Buch?
  7. Von welchem Reiseziel träumt ihr?
  8. Habt ihr bestimmte Marotten?
  9. Lakritz oder Gummitierchen?
  10. Kochen oder Essen gehen?
  11. 3 Minuten Zeit zum Tasche packen: Was kommt rein?

Ich freue mich auf eure Beiträge, die ihr gern hier verlinken könnt.

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