• Epik & Lyrik

    China for Runaways – Kapitel 7

    Zuviel Kultur macht selbst eingearbeitete Uhren müde

    Ich bin frischfröhlich in Xi’an gelandet und muss feststellen, dass die Hotelzimmer hier wirklich alle gleich aussehen, ich kann mir nicht helfen. Und die Betten sind alle gleichhart. Zurzeit lassen wir uns vom Fernsehprogramm berieseln und genießen den Augenblick voll und ganz, denn morgen ist wieder Schlafwagen angesagt – und schließlich wissen wir jetzt, was das heißt …

  • Epik & Lyrik

    China for Runaways – Kapitel 6

    Warum es auch roten Schnee gibt und warum mich keiner schlafen lässt (eine der beiden Fragen soll wohl unbeantwortet bleiben …)

    Ich bin happy, habe gerade viele kleine Glückshormone in mir. Und zwar gibt es positive Nachrichten: Ich habe eine Tasche für 9 Euro gefunden, betrachtet und final erworben. Toll. Fein. Kann also jetzt doch passieren, dass ich alles wieder nach Hause bekomme, was wiederum doch sehr von Vorteil ist. Außerdem haben wir erfahren, dass nächste Nacht keine Schlafwagenaktion geplant ist. Das macht die Sache höchst angenehm. Das Positive geht aber noch weiter! Man höre und staune: wir haben Schokolade gekauft und da macht sich schon aus Prinzip ein Lächeln auf den Lippen breit. Natürlich liegen da noch die Tatsachen in der Luft, dass sie nicht so besonders war und dass ich doch lieber in meinem eigenen Bettchen schlafen würde, aber hey, was soll’s.

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    China for Runaways – Kapitel 5

    Ein bisschen Streit muss sein und Schlaf ist vielleicht auch noch drin

    Wir haben jetzt einen neuen Reiseleiter: Stefan, wohl ein Studienkollege von Viktor. Der übrigens heißt gar nicht so und Stefan nicht Stefan, was durchaus verwirren kann. Na ja, sie haben zu Beginn ihres Studiums deutsche Namen bekommen, witzig eigentlich. Welchen Namen hätte ich mir für den Englisch-Unterricht rausgesucht? Vielleicht Annett [Änä:t]. Okay, kleiner Spaß …

  • Epik & Lyrik

    China for Runaways – Kapitel 4

    Zuckergetränke, ich brauch mehr Zuckergetränke!!

    Wir haben heute Shanghai besucht und es hat sich gefreut – jedenfalls schien es, als hätte es alle seine Bewohner zur Begrüßung auf die Straße geschickt. Nach den zwei Stunden Fahrt im Bus haben wir einen Fernsehturm besucht: The Oriental Pearl Tower. Er sah mit seinen eingebauten Kullern richtig niedlich aus und bescherte uns für umgerechnet ungefähr 5 Euro eine Sicht ins nebelnde Nichts und darüber hinaus auf die etwas größeren Gebäudchen von Shanghai.

  • Epik & Lyrik

    China for Runaways – Kapitel 3

    Rezept zum Sicherfühlen

    Es schifft, es schifft … und das ganz ohne Dampfer. Okay, sehr schlechter Wortwitz. Außerdem fühlt sich mein Bauch komisch an, weil ich einen deutschen Kaffee vermisse (mit viel, viel Milch und viel, viel Zucker).

  • Epik & Lyrik

    Wie es ist

    Wir werden in die Welt geboren
    Ganz runzelig und glatt geschoren
    Und sind gehau’n von Weiberhand
    Bevor uns noch ein Ton entschwand
    Der gar nicht so schön klingt

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    China for Runaways – Kapitel 2

    Geständnisse

    Es regnet. Nun, das ist doch eine nette Begrüßung … Natürlich kann man das auch positiv sehen: Dadurch wird die Luft angenehmer. Außerdem regnet es ja nicht durchweg und schon den ganzen Tag. Also ist Optimismus angesagt. Frühstück. Nennen wir es ein ganz eigenes Thema. Teilweise gab es sogar das gleiche wie gestern Abend, also Nudeln und saure Gurken und Melone, nur die Milch ließ mich ein bisschen ins Zweifeln geraten. Ich denke nicht, dass das tatsächlich das Produkt einer Kuh gewesen sein soll. Und der Tee? Mmh, wurde mir als grüner Tee vorgestellt, aber … Mmh.