Die Zukunft ist nicht zwingend logisch

2018 spricht jeder von Innovation. Innovativ muss es sein. Neu. Am besten noch mit selbstlernenden Algorithmen. Mit AI. Oder zumindest VR. Das klingt doch gut …

Doch wie geht man das Thema Innovation wirklich systematisch an? Wie können Potentiale wirklich strukturiert erschlossen und dann ausgestaltet werden? Wie kann ein Unternehmen zukunftsfähig werden?

Der Schlüssel zur Zukunft liegt nach Gunther Herr, Herausgeber von “Die Unlogik der Innovation” in der so genannten Innomorphose. Heißt: Zukunftsfähigkeit erfordert Widerspruchslösungen für Innovation-Leadership vs. Operational Excellence.

Als Handlungsbasis der Strategie dient ein neues Zukunftsbild, das ein Geschäftsmodell gezielt hinterfragt und dazu scheinbar unlogische Forderungen zulässt. Die neue Leistungsfähigkeit entsteht aus der Synergie klassischer Managementansätze und Anregungen aus weiteren Disziplinen, wie etwa der Philosophie, der Bionik, der Systemtheorie und der Hirnforschung.

Das klassische Muster des kontinuierlichen Wachstums erreicht bei Innovation seine Grenzen. Es geht darum, neue Regeln aufzustellen, wobei sowohl die klassischen Organisationsmodelle als auch die üblichen Ablaufprozesse umfassend neu definiert werden müssen. Die zukünftige Logik ist eine andere. (S. 40)

Zahlreiche Unternehmen wie Braun, Dahle, Erfurt, Hilti, Leifheit, Schott, Viking oder Vorwerk haben bereits auf die Widerspruchs-Orientierte Innovations-Strategie des WOIS Instituts zurückgegriffen. Mit Hilfe dieser Strategie wurden nicht nur Produkte, sondern ganze Geschäftsmodelle neu erdacht.

Für Unternehmer, die zukunftsfähige Innovationen suchen, und alle diejenigen, die konventionelle Denknormen überwinden wollen.

__

Gunther Herr (Hrsg.): “Die Unlogik der Innovation – Wie Sie durch Widersprüche Leadership meistern”
Frankfurter Allgemeine Buch 2017
Hier erhältlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.