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Guerilla Marketing – Recht und Unrecht

Guerilla Marketing RechtWie heißt es doch? „Die schönsten Dinge sind verboten, unmoralisch oder machen dick.“ Nun kann eine schöne Marketing-Idee (den Erdenker) nicht (direkt) dick machen, aber mit der Unmoral und vor allem den rechtlichen Rahmendaten muss man sich dann doch auseinandersetzen. Besonders gefährdet sind schöne Ideen im Bereich Guerilla Marketing. Recht oder Unrecht? Das ist hier die Frage.

Nicht nur im digitalen Leben ruft das Verhalten der „Sharing Economy“ eine Vielzahl juristischer Fragestellungen hervor. Und jene betreffen nicht nur die Informationskonsumenten (Was dürfen die eigentlich?), sondern noch viel mehr die Produzenten originärer Informationen. Im Klartext:

Liebe Strategieerfinder und Ideensprudler,
denkt bitte – nachdem ihr über eure Ideen nachgedacht habt – auch noch einmal nach. Und zwar über die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Vielen Dank,
Euer Guerilla Marketing

Und welches Recht müssen wir nun genau beachten?

  • Wettbewerbsrecht,
  • Persönlichkeitsrecht,
  • Markenrecht und
  • Hausrecht.

Vor Umsetzung also folgende Fragen stellen. Sind bei möglicher Umsetzung der Idee:

  1. Mitbewerber geschützt?
  2. Verbraucher geschützt?
  3. unverfälschter Wettbewerb gewährleistet?
  4. Achtung und Entfaltung der Persönlichkeit absolut gewährleistet?
  5. eigene und Konkurrenzmarken in Werbewirksamkeit, Rufausübung und qualitativen Zuordnungsmöglichkeiten uneingeschränkt?
  6. die Entscheidungen des Hausherrn über die Gestattung des Zutritts in seine private Örtlichkeit berücksichtigt?

Erst wenn alle Fragen eindeutig positiv beantwortet wurden, sollten Ideen in konkrete Strategien überführt werden. Vor Umsetzung dann ist zur Sicherheit noch ein Anwalt zu konsultieren.

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