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Komplexe Welt, komplexe Kommunikation: VUCA in der PR

Im Gespräch mit Unternehmensberatern oder Change Managern fällt die Abkürzung VUCA genauso selbstverständlich wie UXD unter Webdesignern. Eigentlich aus dem Militärjargon stammend, steht das Akronym für Volatility (Volatlität), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Ganz schön viel Bedeutung für vier kleine Buchstaben.

Zwischen SWOT, CBA, ALARP und Co. passt sich der Begriff vielleicht gerade deswegen für Führungskräfte perfekt in den alltäglichen Sprachgebrauch ein. In der PR kommt das Konzept, das hinter VUCA steckt, allerdings nur langsam an – und das vielleicht zu Unrecht.

Eines vorweg: VUCA macht Themen nicht unbedingt einfacher. Aber viele Themen sind eben auch einfach mal nicht einfach. Wir leben in einer komplexen Welt mit komplexen Zusammenhängen. Und diese müssen in ihrer Komplexität kommuniziert werden.

Wie genau die Begriffe Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity mit der PR zusammenhängen und wie die deutschen Kommunikationsmanager mit den damit verbundenen Fragestellungen umgehen, erforschen Günter Bentele von der Universität Leipzig und René Seidenglanz von der Quadriga Hochschule Berlin in ihrer aktuellen Studienreihe – mit spannenden Ergebnissen.

(Bentele, Seidenglanz, Fechner 2018)

Ob wir den Begriff VUCA nun in der PR bewusst nutzen oder nicht: Kommunikatoren sind mit zunehmend vielschichtigen Herausforderungen konfrontiert, die nicht nur schnelle Lösungen erfordern – sondern vor allem auch ein grundsätzliches Verständnis für Komplexität.

Für alle Interessierten: Hier gibt es die Studie als Download.

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