Rezension Belletristik

Leseempfehlung für den Winter

1964: Es ist Winter, als Norah Zwillingen das Leben schenkt. Entbunden wird sie von ihrem Mann David und seiner Assistentin Caroline, die schnell merken, dass mit dem zweiten Kind, einem Mädchen, etwas nicht stimmt. Hals über Kopf beschließt David, dieses in ein Heim zu geben und seiner Frau zu erzählen, es sei bei er Geburt gestorben. Eine Entscheidung, die auch das Leben von Caroline betreffen wird.

Kim Edwards erzählt in “Die Tochter des Fotografen” eine Familiengeschichte, die so leicht hätte sein können, doch mit der Zeit immer dunkler wird. Davids Geheimnis baut eine unsichtbare Mauer zwischen sich und seine Umgebung, die er nur mithilfe seiner Leidenschaft, der Fotografie, glaubt überwinden zu können.

Ein Roman, der sich langsam und doch spannend aufbaut, der tiefgreifende Charakter formt und der ein bisschen dazu auffordert, den Moment zu genießen. Eine Empfehlung für den Winter!

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Kim Edwards: „Die Tochter des Fotografen”
Hier erhältlich.

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