Und das Zauberwort lautet: Projektmanagement!

Am Samstag steht das zweite BLOGGER@WORK Camp an. Aber leider bin ich in Hamburg selbst so sehr “@work”, dass ich es nicht nach Frankfurt schaffe … Dabei stehen so spannende Themen auf der Agenda wie „Vom Blog zum Buch“, „Was will ich mit meinem Blog erreichen“ und „Mindful Blogging“ – natürlich im bewährten Format der freien Sessions und wie immer mit wirklich spannenden Experten aus unterschiedlichen Bereichen.

Da bei BLOGGER@WORK der Fokus auf dem gemeinsamen Austausch liegt, wollte ich gerne auch in körperlicher Abwesenheit einen kleinen Beitrag zur Diskussion leisten – und habe mich mit dem Thema „Projektmanagement“ beschäftigt. Ja, Projektmanagement. Ja, das böse Wort mit P.

Auf den bisherigen BLOGGER@WORK Events habe ich einen Satz in unterschiedlichen Varianten immer wieder gehört: „Schon der Gedanke ans Bloggen überfordert mich“, „Ich bin schon vor der Überschrift gestresst“ und natürlich „Wie soll ich das denn alles unter einen Hut bringen?“. Meine Antwort auf Aussagen dieser Art beginnen meist mit dem Zauberwort Projektmanagement. Spoileralarm: Projektmanagement muss man nicht studieren. Ein bisschen gesunder Menschenverstand – und ein paar gute Tricks – reichen vollkommen aus.

Für mich haben sich diese 3 Grundsätze besonders bewährt:

  1. Auf den eigenen Rhythmus hören. In den USA ist das „Late Night Breakfast“ ein echter Trend – Cornflakes und Orangensaft zum Abendessen, wieso nicht. Auf das Bloggen übertragen heißt das: Es gibt keine allgemein richtige oder falsche Zeit für eure Arbeitsschritte, nur die richtige oder falsche Zeit für Euren Rhythmus. Wer am besten abends schreibt, legt sich Briefings auf den Vormittag. Und wer vor dem ersten Kaffee die besten Ideen hat, macht die Themenplanung am besten auch direkt morgens.
  2. Klar kommunizieren. „Ja“ sagen macht Spaß – das hat uns schon Jim Carey bewiesen. Wer aber zu allem „Ja“ sagt, wird zwischen neuen Aufträgen, bestehenden Deadlines und Änderungsschleifen schnell an die Grenzen der eigenen Kapazität kommen. Besonders für die Zusammenarbeit mit Auftraggebern heißt es deswegen: Kommuniziert klar, welches Timing realistisch ist und welche Auswirkungen Änderungswünsche auf den Zeitplan haben.
  3. Nach dem Blogbeitrag ist vor dem Blogbeitrag. Mit jedem Blogbeitrag lerne ich dazu: An welchen Stellen hat es gehakt? Was hat besonders gut funktioniert? Wo gab es Engpässe? Ein guter Projektmanager notiert sich diese Punkte – und hat sie so beim nächsten Projekt auch direkt wieder vor Augen.

Bleibt mir nur, allen eine tolle Zeit in Frankfurt zu wünschen. Haltet mich via Instagram, Twitter und Co. auf dem Laufenden!

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