Veranstaltung

Zu Gast bei kommoguntia in Mainz

Ich war gestern für einen kleinen Workshop nach Mainz eingeladen. Die Studierenden der PR-Initiative kommoguntia wollten wissen, wie man gute Pressemitteilungen schreibt – eine kleine Zusammenfassung gibt es übrigens im Blog von EINFACHkommunikation. In diesem Zusammenhang haben mir die beiden Vorstände Elisa Stöhr und Lena Nagel sieben Fragen gestellt.

1. Den Einstieg in den gestrigen Abend hast du mit der Vorstellung von guten und schlechten Pressemitteilungen gemacht. Erzähl doch mal: Was sind die absoluten Do’s und Dont’s?

Elementar ist, dass ich zum einen eine echte News habe und zum anderen auch den richtigen Ansprechpartner auf Seiten der Presse. Gerade heute erreichte mich eine Pressemitteilung zu einer neuen Kaffeesorte auf dem Markt. Das ist bei mir völlig falsch. Sowas darf nicht passieren.

2. Was ist für dich die größte Herausforderung an deiner Arbeit beim PR-Journal?

Wahrscheinlich das Zeitmanagement. Es gibt so vieles zu berichten und so vieles zu hinterfragen. Sich zu priorisieren und das relevante für die Zielgruppe zur richtigen Zeit abzuliefern ist die wohl größte Herausforderung.

3. Wir haben heute Abend viele Tipps zum Schreiben einer guten Pressemitteilung erhalten. Wo hast du selbst die meiste Erfahrung gesammelt?

Man muss lesen, schreiben, lesen, schreiben, lesen, schreiben. Übung macht den Meister. Und wenn man Glück hat, bekommt man (ein vielleicht nicht ganz so gutes) Feedback und lernt daraus.

4. Kannst du beim PR-Journal die Bereiche Journalismus und PR gut unter einen Hut bringen? Oder vielmehr: Was macht die Arbeit für dich aus?

Für mich ist es die perfekte Mischung aus Theorie und Praxis. Ich bekomme schnell mit, was in der PR-Forschung gerade passiert und was andererseits die Agenturen, Unternehmen und (angehenden) Professionals bewegt. Dabei zu vermitteln und den einen auch mal an den Tisch des anderen zu bringen ist spannend.

Zudem gibt es nicht ganz so viele Journalisten, die sich auf PR spezialisiert haben. Man kennt sich und tauscht sich aus – auch medienübergreifend.

5. Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag beim PR-Journal aus? Und was passiert an einem ganz besonderen Tag?

Der Klassiker: Mails durchwühlen, Telefonate führen, in die Tasten hauen und zu viel Kaffee trinken.

Und an besonderen Tagen wie gestern steige ich in den Flieger, treffe mich mit unserem Chefredakteur, führe ein Interview mit der Vorstandsvorsitzenden einer Agentur in Wiesbaden, besuche Studierende in Mainz und trinke ebenfalls zu viel Kaffee. (lacht)

6. Wie unterstützt das PR-Journal unsere kommos?

Die Studierenden können bei uns erste redaktionelle Erfahrungen sammeln – zum Beispiel in Form von Interviews mit relevanten Branchenvertretern oder multimedial im PR-Journal Plus – und so auch die Branche besser kennenlernen. Zudem darf mich natürlich jeder als Mentor und Lektor nutzen, Fragen stellen und Wünsche wünschen. Ich vermittle bei Bedarf auch gern Kontakte.

7. Fass den gestrigen Abend in einem Satz zusammen: Wie hat es dir gefallen?

Die familiär-freundschaftliche Atmosphäre unter den Studierenden hat mich beeindruckt: Kommoguntia fördert sachlichen Austausch bei respektvollem Umgang untereinander. Toll war’s!

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