Rezension Belletristik

Zu wenig Zeit, die bleibt

Es ist wieder passiert.

Ich saß im Zug. Ein Fenster war offen und es zog gewaltig. Eigentlich hätte ich mich aufregen wollen. Hätte aufstehen wollen. Den Platz wechseln. Oder zumindest einen bösen Blick schweifen lassen. Aber das konnte ich nicht. Noch nicht. Zunächst einmal musste ich herausfinden, wo das zweite Seziermesser war. Eben noch hatte es auf den Steinfliesen gelegen, jetzt war es weg. Und der Hausmeister auch …

Dieser Zug endet hier. Bitte alle aussteigen!

Mist. Buch zu. Arbeitstag beginnt. Aber: Was für ein Buch!

Sebastian Fitzek und Michael Tsokos haben mich komplett in ihren Bann gezogen. Mit Abgeschnitten habe ich seit langer Zeit wieder ein Buch gelesen, was ich einfach nicht aus der Hand legen konnte.

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd.

Was für ein Buch!
Unglaublich spannend.
Unglaublich gut geschrieben.
Was für ein Buch!

Lesen.

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Sebastian Fitzek und Michael Tsokos: „Abgeschnitten”
Knaur Taschenbuch 2013

Hier erhältlich.
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